Zum Hauptinhalt springen

Fotografieren mit Altglas – Charme statt Perfektion

Ich fotografiere gern mit sogenanntem Altglas, also mit älteren, manuellen Objektiven aus der analogen Ära. In einer Zeit, in der moderne Linsen technisch nahezu perfekt sind, reizt mich gerade das Unperfekte – der eigene Charakter, den diese alten Objektive in meine Bilder bringen.


Charakter statt sterile Schärfe
Altglas hat für mich einen ganz besonderen Look. Die Bilder sind oft weicher, manchmal leicht verträumt, mit eigenwilligen Farben oder einem einzigartigen Bokeh.

Bewusstes Fotografieren
Wenn ich mit Altglas unterwegs bin, fotografiere ich automatisch langsamer. Ich fokussiere manuell, wähle die Blende selbst und nehme mir mehr Zeit für den Bildaufbau. Diese Entschleunigung tut mir gut – ich erlebe Fotografie wieder bewusster und intensiver.

Entdeckerlust und Vielfalt
Ein weiterer Grund, warum ich Altglas liebe, ist die Vielfalt. Viele dieser Objektive sind günstig zu bekommen, und jedes hat seinen eigenen Charakter. Mit passenden Adaptern kann ich sie an meiner Digitalkamera nutzen und so immer wieder neue Bildlooks ausprobieren.

Kleine Macken, großer Reiz
Natürlich haben alte Objektive ihre Eigenheiten: fehlender Autofokus, manchmal geringerer Kontrast oder stärkere Gegenlichtempfindlichkeit. Aber genau diese „Fehler“ machen für mich den Reiz aus – sie geben meinen Bildern Persönlichkeit. Für mich ist das Fotografieren mit Altglas kein nostalgischer Trend, sondern eine bewusste Entscheidung. Es bringt mich näher zur Fotografie zurück – weg von technischer Perfektion, hin zu Gefühl, Experiment und Ausdruck.

Herausforderugen in der Makrofotografie
Wenn ich mit Altglas im Makrobereich fotografiere, stoße ich schnell an eine physikalische Grenze: die sogenannte Naheinstellgrenze. Das ist die kürzeste Entfernung, auf die ein Objektiv überhaupt scharfstellen kann. Bei vielen alten Objektiven liegt diese Grenze relativ weit weg – oft bei 50 cm oder mehr. Für echte Makrofotos (z. B. Blüten oder kleine Details ganz nah dran) reicht das nicht.

Hier kommen Zwischenringe oder Helicoide ins Spiel. Sie werden einfach zwischen Kamera und Objektiv gesetzt und vergrößern den Abstand zwischen beiden. Durch den zusätzlichen Abstand hole ich mir die Möglichkeit zurück, kleine Motive formatfüllend aufzunehmen – genau das, was Makrofotografie ausmacht.
 

Akelei

Akelei, aufgenommen mit einem Macro-Ennalyt und Helicoid

Storchschnabel

Storchschnabel, aufgenommen mit einem Domipan und Zwischenringen

kleine Wanze

Wanze, aufgenommen mit einem neueren manuellen Makroobjektiv

 

 

 

 

 

 

 

Ein Foto und seine Symbolik

Dieses Foto aus Stralsund enthält für mich Hinweise, Themen und Techniken aus der Fotografie, die ich mit uns fünf Fotofrauen verbinde:

Annelene vermag mit Spiegelungen spannende Akzente zu setzen. Brigitte zeigt einen faszinierenden Blick auf Fassaden durch die grafische Ordnung im Bild. Maren ist Seglerin und verbindet die Liebe zum Wasser u.a. mit eindrucksvollen Wellenbildern. Petra nimmt auf beeindruckende Weise Gebäude in den Blick. Alle schaffen mit ihrer Kunst bleibende Erinnerungen.

Natürlich sind das nur Ausschnitte. Wer den Blog und unsere Projekte verfolgt, wird die Vielfältigkeit jeder einzelnen schnell erkennen.  Es macht Spaß, Teil dieser kreativen Gruppe zu sein!

5FF Stralsund Fotofrauen 523297

Mirador de la Peña von César Manrique

Erbaut von César Manrique, dem kanarischen Künstler, bietet dieser Aussichtspunkt - Mirador - auf der Insel El Hierro beeindruckende Ausblicke auf eine vulkanische Ebene am Meer mit Weinbergen, Obstbäumen und Ananas-Plantagen. Der Mirador beherbergt ein Restaurant, in dem man vorzüglich speisen kann mit Blick auf diese außergewöhnliche Landschaft und die Weite des Atlantiks.   

César Manrique Cabrera (1919 - 1992) hat v.a. auf den Inseln Lanzarote, Fuerteventura, Teneriffa und La Gomera eindrucksvolle architektonische Projekte entworfen - so auch auf El Hierro. Dabei war sein Ziel immer Natur und Traditionen in seiner Kunst zu vereinen. Darüber hinaus entwarf er 1990 gemeinsam mit dem deutschen Designer Walter Maurer für BMW, ein sog. BMW Art Car. Und die kanarische Mietwagenfirma CICAR hat ihr Firmenlogo von Manrique entwerfen lassen. 

Von unserer Erkundung der Insel El Hierro zeige ich hier zwei Eindrücke des Miradors de la Peña.

Mehr Impressionen von El Hierro.

3087434 2

3087426 2

 

 

Ich war noch niemals in New York ... 🎶🎶

ich war noch niemals auf Hawaii... 🎶  - aber dafür neulich in Frankfurt am Main.

Es waren praktisch nur einige Stunden die ich mit meiner Kamera durch die Straßen und über Frankfurts Plätze streifen konnte. Es gab unzählige interessante Motive die mir ins Auge gesprungen sind: da waren die vielen Spiegelungen in den irren Glasfassaden, die Altstadt mit ihren hübschen, gepflegten Gebäuden und die Altstadtgassen, der Blick vom Mainufer auf die Skyline der Stadt, und vieles mehr .... Am meisten haben mich jedoch die Wolkenkratzer der Stadt in ihren Bann gezogen. Ich zeige zwei Streetlife-Fotos, und weiß jetzt schon, dass es nicht die letzte Reise nach Frankfurt/Main war. NY wird wohl noch warten müssen ... 

 

Frankfurt 1

 

Frankfurt 2

Sonne, Meer und Palmen

Der Winter hier in Deutschland ist oft regnerisch, kalt und ungemütlich. Das war für uns Grund genug, die Koffer zu packen und in den Süden zu fliegen. Wir haben uns für zehn Tage Teneriffa entschieden, wo angenehme 20 bis 22 °C mit einem leichten Wind auf uns warteten - ideal für Liegestuhl, Sonnenschirm und Lesestoff. Natürlich war ich auch oft mit der Kamera auf der Suche nach Fotomotiven unterwegs. Besonders interessant fand ich diese Palmen bzw. deren Stamm. 

Palme 1

Palme 2