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Neulich im Stall ...

... hatte ich Gelegenheit Schafe und ihren Nachwuchs zu fotografieren. Eine Herausforderung in vielfacher Hinsicht. Die Tiere wirkten erst eher reserviert, mitunter auch irritiert und fassten dann langsam Vertrauen. Kein Wunder, dachte ich mir, draußen wurde es schon etwas dunkel, Besuch kam in den Stall, das Licht ging an und dann stieg der Besuch auch noch in die Gatter. Schon ganz schön aufdringlich - könnten sie gedacht haben. 

Ich saß also ruhig da und wartete. Und was soll ich sagen? Das Warten hat sich gelohnt. Einfach bezaubernd: die Lämmer - das Pärchen wird übrigens Hannelore und Heino genannt - trauten sich zunehmend aus der Deckung. Allerdings behielten ihre Mütter sie wachen Blickes im Auge und machten klar: nur gucken, nicht anfassen! Naja, daran habe ich mich weitestgehend auch gehalten ... 

Schafe 7349

Schafe 7279

Schafe 7301

Modell 3107

Arne Jacobsen (1902 - 1971) - dänischer Architekt und Designer - Serie 7 Modell 3107 - stapelbarer Holzstuhl - 1955 entworfen - zeitloser Designklassiker - eine Ikone aus gebogenem Sperrholz - im MoMa ausgestellt - gesehen und fotografiert im Museum August Kestner Hannover.

                                                                                                                                                                     Ich liebe diesen Stuhl!

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TULIPA - Die Tulpe

Meine Lieblingsblume im Frühjahr ist die Tulpe, die zur Familie der Liliengewächse gehört. Ursprünglich stammt sie aus dem zentralasiatischen Raum und kam im 16. Jahrhundert von der Türkei nach Europa. Es gibt unendlich viele Arten in weiß, gelb, orange, rosa und rot bis schwarz, auch zweifarbige; einfache und gefüllte. Die glockenförmigen Blüten haben glatte oder gezackte Ränder. Es gibt fast runde, ovale und spitz zulaufende Blütenblätter. Eine ist schöner als die andere - eine wahre Pracht!

Mein erstes Foto zeigt eine gefüllte Tulpe mit orange-gelben Blütenblättern, die gerade aufgeblüht ist.

Tulpe

Das zweite Bild entstand 7 Tage später. Ich fand es spannend zu beobachten, wie sich die Farben veränderten und die glatten und prallen Blütenblätter zart und zerbrechlich wurden.

Tulpe verblueht

Die Märzenbecher von Hameln

Der Schweineberg bei Hameln ist in der Frühblüher"zeit" vielleicht bekannter als der Rattenfänger von Hameln selbst, wer weiß. Am Sonntag letzter Woche schien endlich die Sonne und ich hatte schon darüber nachgedacht, mir dieses Spektakel endlich einmal anzusehen. Schon seit vielen Jahren hörte ich immer wieder davon und sogar im Fernsehen soll es neulich gesendet worden sein. Das Blütenfeld liegt auf einer Bergkuppe und als wir dort ankamen, sah es wirklich sehr beeindruckend aus. Das hatte ich so wirklich nicht erwartet! Es waren tatsächlich auch Ranger vor Ort, die einen Blick auf die Leute hatten. Auch warnten sie davor, in die Blütenfelder zu steigen, damit dort keine Trampelpfade entstünden, denn sonst würde dort nie wieder etwas wachsen. Während des Fotografierens hörte ich, dass es wohl doch Pflückdiebe am anderen Ende des Waldstücks gegeben hat. Unglaublich! 

Der Schweineberg wurde 1947 als erstes Naturschutzgebiet dieser Art in Niedersachsen ausgewiesen. Das Hauptvorkommen erstreckt sich über 1,5 km Länge und 100-200 m Breite auf den flachgründigen Böden des Schweinebergkopfes.

 

 

Eristalis tenax auf Launaea mucronata

Mistbiene

Obwohl die Kanaren als die Inseln des ewigen Frühlings bekannt sind, gibt es hier auch alle vier Jahreszeiten zu erleben. Der Frühling beginnt gefühlt schon Mitte Januar, wenn die ersten Wildpflanzen in den Bergen anfangen zu blühen.

Die Mandelblüte, die von Mitte Januar bis Anfang Februar dauert, ist ein besonderes Highlight. Danach öffnen sich immer mehr Blüten und die Landschaft wird bunt und grün. Die Kanaren beherbergen viele endemische Pflanzen und Tiere, die nur hier vorkommen. Sie sind einzigartig und faszinierend.

Ich liebe es, sie zu fotografieren und ihre Namen herauszufinden.

Auf dem Foto sieht man eine Eristalis tenax, die auch Mistbiene genannt wird. Sie ist aber keine Biene, sondern eine Schwebfliege. Die Pflanze, auf der sie sitzt, heißt wissenschaftlich Launaea mucronata. Sie gehört zu den Korbblütlern. Sowohl die Schwebfliege als auch die Pflanze sind nicht endemisch auf den Kanaren, sondern kommen auch in anderen Regionen der Welt vor.